VfL Oldesloe von 1862 e.V.

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Oldesloer Schützenfest im Travestadion

Höchster Erfolg der Kreisstädter seit dem April 2005. Trainer Walter Thielenhaus: "Das war sensationell."

Philipp Baasch hatte sich eine Zigarette angezündet, er saß auf einer Holzbank im Travestadion und rauchte und blickte drein wie sieben Tage Regenwetter. Niemand mochte den Top-Torjäger der Verbandsliga Süd-Ost stören, dabei hätte er Glückwünsche verdient gehabt nach einem weiteren großen Spiel und seinen Saisontreffern Nummer 13 bis 15.

100 Meter entfernt im Mittelkreis hockte Rudolf Hofmann, und der hätte nun wirklich allen Grund zur Übellaunigkeit gehabt, aber er hatte seinen Humor noch nicht verloren. "Schreib' da irgendeinen Namen rein, aber bloß nicht meinen", sagte er und schüttelte lachend den Kopf. Mit 8:0 (3:0) hatten Baasch und der VfL Oldesloe gewonnen, gegen den bisherigen Tabellendritten Möllner SV mit Hofmann im Tor.

Die Abreibung für ihren ehemaligen Schlussmann quittierten sie bei den "Blauen" auch mit ein bisschen Genugtuung. Viele hatten Hofmann den Wechsel im vergangenen Sommer nach Mölln krumm genommen. Die Antwort haben die Oldesloer auf dem Platz gegeben, mit dem höchsten VfL-Sieg seit dem 3. April 2005, einem 8:0 beim SV Wahlstedt.

"So müssen wir immer spielen, das war sensationell", sagte VfL-Trainer Walter Thielenhaus begeistert. Abgesehen von Dominik Angsten und Jan Siemering, dessen Comeback wegen mangelnder Fitness verschoben wurde, konnte der Coach nach dem schwachen 3:3 bei Eutin 08 diesmal wieder seine beste Elf aufbieten, "aber es lag nicht nur am Personal, sondern vor allem an der Einstellung", sagte er.

Der Triumph verdeckte viele Schwächen wie die hohe Fehlerquote im Spielaufbau und die nach wie vor großen Probleme in der Defensive. Noch immer wackeln die Stormarner in schöner Regelmäßigkeit vor allem in der Anfangsphase, das hätte auch gegen Mölln um ein Haar schlimme Folgen gehabt: Der ehemalige Oldesloer Eugen Wolowik kam aus kurzer Distanz freistehend vor dem leeren Tor zum Schuss, traf den Ball jedoch nicht, dann klärte Hofmann-Nachfolger Björn Brinkmann zweimal gegen Folke Brodersen (15. Minute) und Sleimen El-Sabe (20.).

Nicht Philipp Baasch war der Mann, der die Partie danach in eine andere Richtung lenkte, vor allem sein im Abschluss so erfolgloser Sturmpartner Piet Behrens zeigte, dass er als Vorbereiter nicht zu ersetzen ist: Flanke auf Baasch zum 1:0 (28.), Flanke auf Baasch zum 2:0 (44.), Zuspiel auf Patrick Schönfeldt zum 3:0 (45.). Dass Christian Biermann mit einem Foulelfmeter an Hofmann gescheitert war (41.), fiel zur Pause schon gar nicht mehr ins Gewicht. Dennis Schönfeldt (46., 70.), Philipp Baasch (57.), Jan-Hendrik Jobmann (69.) und Andy Baasch (86.) schraubten das Ergebnis noch in die Höhe.

VfL Oldesloe: Brinkmann - Fischer - Biermann, M. Kuhlke (70. Schwarz) - P. Schönfeldt (46. Jobmann), A. Baasch, Koch (64. Grehn), Grundt, D. Schönfeldt - Behrens, P. Baasch.

erschienen am 3. November 2008, Ahrensburger / Sören Bachmann



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