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Richter führt Oldesloer Notelf zum Punktgewinn in Reinfeld

Weil die halbe Mannschaft fehlt, wird der 37-Jährige reaktiviert - 17 Monate nach seinem letzten Spiel.

Mit 37 Jahren noch einmal ein Comeback, auch dafür ist sich Torge Richter nicht zu schade. Im Herzen ein "Blauer", bereitwillig stimmte der Verteidiger deshalb zu, beim VfL Oldesloe in Zeiten der Personalknappheit einzuspringen. 17 Monate nach seinem letzten Einsatz, schon damals als Helfer in der Not, gab Richter wie in alten Zeiten den Libero, er dirigierte, putzte aus, schlug lange Pässe. Seine beste Szene: Nach einer guten Stunde kratzte er einen Kopfball von Ommeed Sindi gerade so eben noch von der Linie.

Im Blickpunkt beim 1:1 (0:1) im Kreisderby der Fußball-Verbandsliga Süd-Ost zwischen dem SV Preußen Reinfeld und dem VfL standen aber die Torhüter, beide machten eine unglückliche Figur bei den Gegentreffern. Der dritte Patzer von Reinfelds unter den Folgen eines grippalen Infekts leidenden Christian Rönnfeld verhalf Philipp Baasch zu dessen 31. Saisontor. Ebenfalls aus einem Freistoß entstand der Ausgleich des eingewechselten André Kutschke mit einer Bogenlampe aus gut und gerne 30 Metern über den erstmals nach seiner Blinddarm-Operation eingesetzten Björn Brinkmann hinweg ins lange Eck.

Es war ein gerechtes Ergebnis in einem schwachen, aber zumindest über weite Strecken unterhaltsamen Spiel am Bischofsteicher Weg. Bei den Oldesloern fehlten der verhinderte Trainer Reinhard Lindtner sowie gesperrt, verletzt und krank die halbe Mannschaft, auch dem SV Preußen gehen in der Schlussphase der Saison die Alternativen aus. Der Abstiegskampf spitzt sich für Reinfeld nach den Siegen der unmittelbaren Konkurrenten AKM Lübeck und TSV Bargteheide zu, zumal die Mannschaft auch am kommenden Sonnabend beim Spitzenreiter SV Eichede wieder krasser Außenseiter ist.

"Wir haben aber das beste aus der Sache gemacht", sagte Trainer Matthias Krienke, dessen Elf im zweiten Durchgang zunächst Oberwasser gewann und Pech hatte, dass ein Treffer von Sindi wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht zählte (84.). Auf der anderen Seite hatten Patrick Schönfeldt und zweimal Baasch in der Schlussphase die Möglichkeit, für den VfL Rang zwei zu verteidigen.

"Vizemeister zu werden und eventuell eine Relegation zu spielen, bleibt unser Ziel", sagte Betreuer Jens Schenk, der Vertreter Lindtners, erst einmal steht nun aber GW Siebenbäumen an zweiter Stelle. Beide Mannschaften treffen am 23. Mai direkt aufeinander. Am kommenden Freitag steht den Oldesloern gleich das nächste Derby gegen den TSV Bargteheide bevor.

SV Preußen Reinfeld: Rönnfeld - M. Beeck - Tobias Kutschke, Heinemann - Rosin, Döhring, Sindi, T. Beeck, Mastrini (46. A. Kutschke) - Timo Kutschke, Zeka.

VfL Oldesloe: Brinkmann - Richter - Kuhlke, Arndt - Wetendorf, Biermann (66. Olufs), P. Schönfeldt, Jobmann, Lefler - Behrens - P. Baasch.

Sören Bachmann, Ahrensburger Zeitung



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