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3:6 - Oldesloes Höhenflug beendet

Ein sechsminütiger Blackout, den der Gegner zu drei Toren nutzt, leitet die erste Niederlage seit fünf Monaten ein.



Am Ende des Höhenflugs ließen sich die einen einfach auf den Rasen fallen, die anderen meldeten sofortigen Diskussionsbedarf an. Abwehrchef Patrick Schönfeldt zum Beispiel stand am Mittelkreis, er gestikulierte mit den Armen, so als wolle er noch einmal auf jeden Punkt des Waldstadions zeigen, an dem ein entscheidender Fehler passiert war. Sein Zwillingsbruder Dennis aus der Abteilung Angriff fluchte, dass drei Auswärtstore nur dazu gut waren, ein Debakel zu vermeiden. Und Trainer Walter Thielenhaus versuchte, wo es ging, zu schlichten und gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

Die erste Niederlage seit fünf Monaten, ein 3:6 (2:4) beim Sereetzer SV, hat den Verbandsliga-Fußballern des VfL Oldesloe richtig wehgetan, auch wenn das niemand so recht zugeben mochte beim ehemaligen Tabellenführer. "Davon geht die Welt nicht unter", sagte Thielenhaus, und doch sind die ersten Wolken aufgezogen am bisher so strahlenden Himmel der "Blauen".

Der VfL hat schon manches schlechte Spiel abgeliefert und trotzdem gewonnen in dieser Saison, gleich zum Auftakt beim SV Eichede (2:1), vor allem aber im Derby gegen den SV Preußen Reinfeld (1:0). In Sereetz lief es andersherum, es war phasenweise ein Spektakel und so richtig nicht zu fassen, dass diese Partie verloren ging.

Es musste dafür einiges unglücklich laufen an diesem sonnigen Nachmittag, dessen letzte Szene so gut ins Gesamtbild passte: Andy Baasch, zentrale Figur im VfL-Mittelfeld, lenkte den Ball bei einem Rettungsversuch in der Nachspielzeit zum Endstand ins eigene Tor - der Andy Baasch, der in der ersten Halbzeit zwar nach dem frühen 0:1 von Mike Schlichting (11. Minute) den Ausgleich erzielt (21.), aber auch zweimal die Großchance vergeben hatte, den VfL auf die Siegerstraße zu schießen.

Entscheidend aber war ein Blackout, sechs Minuten lang und folgenschwer, gerade, als die Stormarner auf das 2:1 drängten: Niemand fühlte sich mehr berufen, mit nach hinten zu laufen, als Sereetz konterte. Torwart Björn Brinkmann unterlief eine Flanke, Sebastian Wenchel schoss ein (37.). Stefan Jobst zeigte eine schöne Einzelleistung, wackelte am Schluss auch Patrick Schönfeldt aus - 1:3 (39.). Kurz darauf wieder Wenchel, er nutzte den Schockzustand der Oldesloer zum 1:4 (43.).

Philipp Baasch sorgte für Hoffnung (45.+1), nach Jobsts sehenswertem Freistoß zum 2:5 (51.) verkürzte Nils Grundt (58.). Die Mannschaft gab nie auf, aber es fehlte die Kraft, die Partie umzubiegen. "Es gibt so Tage, an denen dem Gegner alles gelingt. Da muss man dann auch mal akzeptieren, dass die anderen besser sind", sagte Thielenhaus.

Die im Mittelkreis begonnenen Diskussionen werden hinter verschlossenen Türen weitergeführt, das hat der Trainer angekündigt. Er wird sich Torwart Björn Brinkmann zur Brust nehmen, der Glück hatte, nach einem heftigen Schubser gegen Christoph Willers nicht vom Platz geflogen zu sein. Und auch Arsen Agadschanjan, eingewechselter Mittelfeldspieler, wird sich Kritik gefallen lassen müssen: Er wirkte übermotiviert und zog sich mit einem überflüssigen Foul schnell den Unmut des Publikums zu.

VfL Oldesloe: Brinkmann - Biermann, P. Schönfeldt, M. Kuhlke (41. Schwarz) - Koch (46. Wetendorf), Grundt, A. Baasch, Angsten, Jobmann (74. Agadschanjan) - P. Baasch, D. Schönfeldt.

erschienen am 22. September 2008, Sören Bachmann



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