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4:1-Sieg - VfL Oldesloe findet in die Erfolgsspur zurück

Torjäger Philipp Baasch erzielt alle vier Treffer für die Stormarner. Trotzdem gibt es Kritik an seiner Leistung.

 

 

Der Vorhang der Philipp-Baasch-Show fiel in der 85. Minute in bizarrer Atmosphäre, ein trauriger Abgang für den Mann des Tages. Vier Tore an nur einem Nachmittag, das hätte Applaus verdient, vom Publikum gab es stattdessen Kritik. Baasch machte dann keine großen Umwege mehr, er ging nur noch kurz in die Kabine, und als er das Travestadion wenig später mit Kind und Kegel verließ, war der Schlusspfiff kaum verhallt.

Der 23-Jährige gehört schon jetzt zu den Größten aller Zeiten beim VfL Oldesloe, um das zu wissen, bedarf es nur eines Blicks in die Statistik. Beim 4:1 (3:0) gegen den TSV Gudow bot Baasch den 100 Zuschauern in der ersten Halbzeit das seltene Vergnügen eines lupenreinen Hattricks (14., 40., 44. Minute), nach der Pause schoss er sein 100. Tor im 106. Spiel für die "Blauen", seinen29. Saisontreffer (52.).

Doch das war nicht das Thema nach dem 14. Saisonsieg des Tabellenzweiten in der Fußball-Verbandsliga Süd-Ost. Baasch ist schon immer ein umstrittener Mann gewesen, angreifbar wegen seiner oft wenig mannschaftsdienlichen Spielweise. Doch stets hat er Tore sprechen lassen, das macht ihn unverzichtbar für den VfL und zur Nummer eins auf den Wunschlisten der Spitzenklubs aus der Region. Nur eines muss er noch lernen - den uneigennützigen Pass zum besser postierten Mitspieler.

"Legt er zwei- oder dreimal ab, kommt diese ganze Stimmung gar nicht erst auf", sagte Trainer Reinhard Lindtner. Er musste sich Klagen anhören besonders von Piet Behrens und Patrick Schönfeldt, beiden konnte er entgegenhalten, selbst jeweils zwei exzellente Möglichkeiten vergeben zu haben. Ein Dutzend ungenutzter VfL-Chancen kam am Ende zusammen, deshalb war der Tabellenvorletzte mit dem Ergebnis nach dem Ehrentreffer von Christian Behrendt (82.) noch richtig gut bedient.

Die Rückkehr zu alter Stärke war der holprige Auftritt gegen den in der Abwehr hoffnungslos überforderten Abstiegskandidaten indes noch nicht, das hat auch mit der weiter angespannten Personalsituation zu tun. Behrens quälte sich nach einer Verletzungspause über die 90 Minuten, Dennis Schönfeldt kam nur in der Schlussphase zum Einsatz, Marius Kuhlke blieb auf der Bank, Dominik Angsten fehlt ohnehin langfristig. Immerhin gab Jan Siemering sein Saisondebüt, der eisenharte Verteidiger, der vom SV Eichede an die Trave zurückgekehrt war.

"Wir müssen uns Stück für Stück nach vorn arbeiten", sagte Lindtner. Zum Aufgabenkatalog der kommenden Tage wird auch ein Gespräch mit Baasch zählen, die Kritik an der Spielweise des Stürmers dürfte dann nur ein Randthema sein. Lindtner will seinen Torjäger überzeugen, den Angeboten der Konkurrenten zu widerstehen.

VfL Oldesloe: Brinkmann - Biermann, Fischer, Arndt - Koch, P. Schönfeldt, Lefler (80. Siemering), Grundt (68. Wetendorf), Jobmann - Behrens, P. Baasch (85. D. Schönfeldt).

erschienen am 23. März 2009, Sören Bachmann, Ahrensburger Zeitung



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